Die grüne Alternative – Heizen mit Holzpellets

Modernes Heizen funktioniert mit Pellets aus Holz. Dabei ersetzen die Pellets althergebrachte Heizmaterialien wie Öl oder Gas. Die Pelletheizung ist kostengünstig in der Anschaffung und im Betrieb. Außerdem arbeitet sie äußerst effizient. Als nachwachsender Rohstoff ist Holz mit einem geringen Energieaufwand in Pellets zu verarbeiten. Da Holzabfälle wie Späne verwendet werden, wird eine maximale Nutzung des Rohstoffes Holz erzielt. Der Schutz der Umwelt durch die Reduzierung des weltweiten CO 2 -Ausstoßes ist ein Kernanliegen beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Mit der Anschaffung einer zeitgemäßen Biomasse-Heizung kann jeder Haushalt seinen individuellen Beitrag leisten.

Es begann in Nevada

Die Ölkrise in den 1970er-Jahren verursachte eine Neuorientierung und hatte eine Fokussierung auf alternative Brennstoffe zur Folge. Steigende Erdöl- und Erdgaspreise und die Abhängigkeit von kostenintensiven Importen verlangten nach einer Lösung. Zunächst fanden Pellets Anwendung im industriellen Bereich. Der erste automatische Pelletofen für den privaten Gebrauch wurde 1983 von einem amerikanischen Ingenieur gebaut und im Jahr darauf im Rahmen einer Messe der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Präsentation überzeugte die Besucher der Messe auf Anhieb.

 

 

 

 

 

 

Der europäische Erfolgsweg

In Europa waren es Dänemark und Schweden, die die Wiedergeburt von Holz als Heizmaterial verfolgten und auf Pelletproduktion setzten. In den 90er-Jahren folgten Österreich und Deutschland diesem nachhaltigen Trend. Im Jahr 1996 wurden Holzpellets in Deutschland als Brennstoff zugelassen. Es dauerte weitere zwei Jahre bis Holzpellets sich am deutschen Brennstoffmarkt behaupten konnten. Inzwischen sind 18 Jahre einer einzigartigen Erfolgsgeschichte vergangen. Das 2001 gegründete Deutsche Pelletinstitut meldet aktuell, dass es auf dem deutschen Markt 40 Pelletproduzenten, 700 Händler und 85 Hersteller von Kesseln und Öfen gibt. Im Jahr 2013 zählte man bereits 280.000 Holzpelletheizungen in Deutschland.

Kraft und Wärme aus Biomasse

Die rasant steigende Nachfrage an Pelletheizungen hatte eine ebenso rasante technologische Entwicklung zur Folge. Das Niveau und die Qualität dieser modernen Heizungen ist äußerst hoch. Die Heizungen sind einfach und sauber im Betrieb und nahezu CO 2-neutral. Im Vergleich dazu schneidet das Heizen mit Öl sehr schlecht ab: 3,7 Kilogramm Kohlendioxid fallen pro Liter verbranntes Heizöl an. Die „CleanEfficiency“ Technologie ist das wesentliche Merkmal der Pelletheizungen der Firma KWB. Die Details zu den hochwertigen Produkten finden Sie unter: kwbheizung.de.

 

Einfach überzeugend

Die Antriebsmotoren für die Pelletzufuhr und die Ascheentsorgung sind sehr sparsam im Stromverbrauch. Die zum Verbrennen bestimmte Menge an Pellets erfolgt exakt dosiert. Die Ascheentsorgung bei den Pelletkesseln bis zu 12 kW ist nur in jedem zweiten Jahr notwendig, da sehr wenig Asche anfällt. Die Pellets werden in vier Verbrennungszonen verarbeitet und auf diese Weise reduziert sich die Restasche. Der beim Heizprozess anfallende Staub wird aus dem Abgas entfernt und kann sich daher nicht im Schornstein ablagern oder die Außenluft verschmutzen. Der Wirkungsgrad der Heizung beträgt dank seiner intelligenten Technologie 96 %.

 

Montage und Anschluss

Die Pelletkessel werden platzsparend auf einer Palette angeliefert. Es handelt sich um ein Baukastensystem, das vor Ort montiert wird. Der Platzbedarf des Kessels liegt bei 0,75 qm. Die Kompatibilität mit allen Heizkörpern und Flächenheizungen ist ein einzigartiger Vorteil und reduziert die Einbaukosten für die Holzpelletheizung maßgeblich. Eine professionelle Betreuung durch hochqualifizierte Fachleute in Bezug auf Beratung, Planung, Montage, Wartung und Service runden das Leistungsspektrum der besten Anbieter ab. Einen sehr guten Überblick und viele kompetente Antworten bietet die Internetseite KWB Deutschland.

 

 

 

Holzpellets und Co.

Holzspäne als biologischer Reststoff sind das ideale Material zur Herstellung von Pellets. Es gibt allerdings weitere Stoffe, aus denen Pellets gepresst werden. Dazu gehören Torf, Stroh und Schalen von Kokosnüssen. Die Pelletiermaschine ist eine Presse, die mittels Druck das jeweilige Material formt. Bei diesem Prozess erwärmen sich die Holzspäne und ein im Holz vorkommender Stoff (Lignin) wird zum natürlichen Bindemittel. Nach der aktuellen EU-Norm haben Pellets eine zylindrische Form von maximal 4 cm Länge und einen Durchmesser zwischen 0,6 bis 0,8 cm. Der Feuchtigkeitsgehalt liegt bei einem Maximalwert von zehn Prozent. Die aktuelle Zahl von Pelletheizungen in Deutschland wurde Anfang 2014 mit 320.000 angegeben. Die Tendenz ist stark steigend. Holzpellets sind als Heizstoff umweltfreundlich und kostensparend. Der Einbau einer modernen Holzpelletheizung ist mit staatlichen Förderungen von 2.000 Euro Minimum sehr attraktiv.

Nicht unerwähnt darf an dieser Stelle bleiben, dass Deutschlands Wälder nicht bedroht sind. Im Bundeswaldgesetz ist die nachhaltige und ordnungsgemäße Bewirtschaftung der Wälder verankert. Der deutsche Wald ist die Heimat von 3,6 Milliarden Kubikmetern Holz. Der Zuwachs pro Jahr beträgt 120 Millionen Kubikmeter. Die jährliche Entnahme liegt bei 70 Millionen Kubikmetern.